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Top #10 Nu-Metal Alben der 90er

Photo credit: Yulia Grigoryeva / Shutterstock.com

#1 Korn - Issues (1999)

"Issues" ist Korn's viertes Studioalbum, veröffentlicht am 16 November, 1999. Seitdem wurde das Album mehr als 13 Millionen mal verkauft (fast 575,000 mal in den ersten 6 Tagen!), und war Nummer 1 auf Billboard 200.

Deutlich melodischer im Vergleich zu den drei ersten Alben: "Korn", "Life Is Peachy" und "Follow the Leader", doch an Härte fehlte es keinesfalls, was sich an Songs wie"Somebody, Someone" und "Wake Up" klar bemerken lässt.

 
 

#2 Slipknot – Slipknot (1999)

Heute kaum vorstellbar, aber Slipknot hat auch mal klein angefangen! Für die Puristen mag zwar "Mate. Feed. Kill. Repeat" das erste Album sein, jedoch hat die Band selbst, im Jahr 1999, das selbstbetitelte Album "Slipknot" als ihr offizielles Debüt-Album verkündet.


Das Album kam sowohl bei den Fans, als auch bei den Kritikern gut an, und versprach eine steigernde Popularität. Auf dem Album finden sich Songs wie "Eyeless", "Wait and Bleed" und "Spit it Out", die auch heute für viele Slipknot-Fans zu den Besten gehören.

 
 

#3 Limp Bizkit - Significant Other (1999)

Limp Bizkit ist wohl eine der umstrittensten Bands unter den Metalheads. Die Band wird von vielen „gedisst“, aber auch von vielen respektiert – deswegen auch Platz #3 in diesem Ranking. Fakt ist: "Significant Other" wurde weltweit mindestens 16 Millionen mal verkauft.


Gegründet wurde die Band in 1994, und spielte sich durch die Jacksonville, Florida Underground-Szene in den späten Neunzigerjahren. "Significant Other" ist ihr zweites Album, welches man als eine Art Metal-Rap fusion bezeichnen kann. Auf den Album finden sich beliebte Songs wie "Nookie", "Break Stuff" und "Re-Arranged".

 
 

#4 Deftones - Adrenaline (1995)

Deftones veröffentlichten ihr Debüt-Album "Adrenaline" im Oktober, 1995. Das Album blieb anfangs erfolglos, jedoch bildete sich mit umfangreichen Touren und Mund-Propaganda eine stabile Fanbase.


Die Bereitschaft, mit einer Vielzahl an Genres zu experimentieren, zahlte sich letztendlich für die Band aus. Auf dem Album finden sich Songs wie: "Bored", "Root", "7 Words" und "Nosebleed".

 
 

#5 Coal Chamber - Coal Chamber (1997)

Coal Chamber ist eine Band, die sehr oft mit Korn und White Zombie verglichen wird. Gegründet wurde die Band in Los Angeles, im Jahr 1995. Das selbstbetitelte Debüt-Album "Coal Chamber" wurde am 12 August, 1997 von Roadrunner Records veröffentlicht.


Der erste und vermutlich beliebteste Coal Chamber Song "Loco", beginnt mit einem dunklen Riff, bevor er in einen Korn-ähnlichen Bass, und Dez Fafara’s Rap-Growls übergeht. Weitere nennenswerte Songs auf dem Album sind: "Big Truck", "First" und "Clock".

 
 

#6 System of a Down - System of a Down (1998)

Die Bemühungen der Band, einen Authentischen Sound zu kreieren, waren ein großer Erfolg. Das Debüt-Studioalbum "System of a Down" wurde am 30 Juni, 1998 von American- und Columbia-Records veröffentlicht.


Obwohl man System Of A Down als Nu-Metal Band bezeichnen kann, haben sie mit den Protagonisten Korn, Deftones und Slipknot keine großen Ähnlichkeiten. International wurde das Album „System Of A Down“ hauptsächlich gut rezensiert. Nennenswerte Songs aus dem Album sind unter anderem "Sugar", "Spiders" und "War?".

 
 

#7 Static-X - Wisconsin Death Trip (1999)

Der Titel des Debüt-Studioalbums wurde von Michael Lesy's Buch "Wisconsin Death Trip" aus dem jahr 1973, übernommen. Veröffentlicht wurde das Album am 23 März, 1999. Ein perfektes Timing für ein Album, vollgepackt mit harten Gitarrenriffs, kombiniert mit Industrial-Ellementen.


Wayne Static's Gesang kann also sehr einzigartig bezeichnet werden, und die Song-Texte sind meistens klar und verständlich. Die Industrial-Ellemente, die sich durch das ganze Album bemerkbar machen, geben dem Ganzen eine interessante Atmosphäre.

 
 

#8 Soulfly - Soulfly (1998)

Das Debüt-Album "Soulfly" wurde in Errinerung an Max Cavalera's ermordeten Stiefsohn, im Jahr 1998, von Roadrunner Records veröffentlicht. Auf dem Album finden sich viele Gäste, darunter Mitglieder von Fear Factory, Deftones, Cypress Hill und Limp Bizkit.


Entstanden ist das Album in den Indigo Ranch Studios, in Malibu-Kalifornien, produziert von Ross Robinson. Nennenswerte Songs aus dem Album sind unter anderem "Eye for an Eye" (mit Burton C. Bell und Dino Cazares), "Bleed" (mit Fred Durst und DJ Lethal) und "No Hope = No Fear".

 
 

#9 Machine Head - The Burning Red (1999)

"The Burning Red" ist Machine Head's drittes Studio-Album, welches am 27 Juli, 1999 veröffentlicht wurde. Das Album wurde in den USA über 134.000 mal verkauft, und ist somit das zweitbest-verkaufte Album der Band.


"The Burning Red" kam bei den Kritikern gut an, und verkaufte sich auch gut. Allerdings wurden die melodischeren Ausrichtungen und der neue Rap-Gesangen von den Fans stark kritisiert. Nennenswerte Songs aus dem Album sind "From This Day", "The Blood, the Sweat, the Tears" und "Silver".

 
 

#10 Fear Factory - Demanufacture (1995)

Fear Factory veröffentlichte sein zweites Studioalbum "Demanufacture" am 13 Juni, 1995. Die Thematik des Albums sind die Kämpfe gegen eine maschinengesteuerte Regierung, und die Inspirationsquelle hierfür war der Film "Terminator".


Es besteht kein Zweifel daran, dass Fear Factory eine der Pionierbands in diesem Genre ist. Mit "Demanufacture" definierte die Band ihren Klang, und gab uns eine Kollektion die zeitlos geworden ist. Nennenswerte Songs aus dem Album sind unter anderem "Replica", "Self Bias Resistor" und "Body Hammer".